Sensenmähkurs 2016

Wie letztes Jahr fand Ende Mai 2016 wieder unser Sensenmähkurs in Heumaden statt.

Mähen mit der Sense erfreut sich anhaltender Beliebtheit aus den verschiedensten Gründen.

Wer die Wiese vor der Mahd blühen lässt, bietet Wild-, Honigbienen und Schmetterlingen Futterpflanzen und fördert so die Artenvielfalt.

Für andere Kursteilnehmer ist das Mähen mit der Sense ein angenehmes Naturerlebnis frei von Motorenlärm. Oder ein sportlicher Ausgleich zum bürostuhlfixierten Alltag.

Hohes Gras mit der Sense mühelos zu mähen erfordert die richtige Technik, die bei unseren Kursen gezeigt wird. Das Sensen geht früh morgens besonders leicht. Deshalb bieten wir den Kurs mit einem Frühstück an.

Das hat sich bewährt, denn es bietet auch die Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und über naheliegende Themen zu diskutieren wie Mähgutverwertung, Wiesenökologie und Artenschutz.

Der nächste Kurs ist in Planung. Interessenten schreiben bitte eine E-Mail an sensenkurs@ogv-heumaden.de

Der diesjährige Kurs fand wieder in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Blühende Landschaft und dem Bienenschutzverein Stuttgart e.V. statt. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

14. Juli 2016 von OGV Heumaden
Kategorien: 2016, Fachbeitrag, Schnittunterweisung | Schreibe einen Kommentar

Sensenmähkurs 2016

Auch 2016 findet in Stuttgart-Heumaden,wieder ein Sensenmähkurs statt.

Am 21. Mai 2016

Dieser Kurs vermittelt, wie einfach das Mähen mit der Sense sein kann.

Er richtet sich an alle, die diese alte Handwerkskunst erlernen oder auffrischen wollen.

Bei diesem Kurs haben Sie reichlich Möglichkeit zum Üben unter Anleitung eines erfahrenen Sensenlehrers. Außerdem wird vermittelt, wie Sie das Entstehen einer bunten Blumenwiese fördern.

Sensenkurs-2014_2

Kursinhalt:

  • Richtiges Einstellen der Sense
  • Mähtechnik und Müheloses Mähen
  • Sicherheit beim Mähen
  • Beurteilung der Schneide, Wetzen und Dengeln
  • Sensenpflege
  • Wohin mit dem Mähgut?
  • Wiesenökologie und Artenschutz

Das Sensen geht früh morgens besonders leicht. Deshalb bieten wir den Kurs mit einem Frühstück an.
Die Sensen werden vom Kurs bereitgestellt. Sie bekommen Tipps zum Einkauf einer guten Sense.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb empfehlen wir baldiges Anmelden.
Anmeldung per sensenkurs@ogv-heumaden.de
Unkostenbeitrag: 15 € je Person
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
Veranstalter: OGV (Obst- und Gartenbauverein) Heumaden mit dem Netzwerk Blühende Landschaft

10. März 2016 von OGV Heumaden
Kategorien: Schnittunterweisung | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Jahresausflug 2015

10. Juli 2015 von OGV Heumaden
Kategorien: 2015, Ausflug, Jahresausflug, Lehrfahrt | Schreibe einen Kommentar

Sensenmähkurs mit Frühstück

Am Samstag 30. Mai 2015, 8:00 Uhr in Stuttgart-Heumaden, Brunnenwiesen.

Dieser Kurs vermittelt, wie einfach das Mähen mit der Sense sein kann.

Er richtet sich an alle, die diese alte Handwerkskunst erlernen oder auffrischen wollen.

Bei diesem Kurs haben Sie reichlich Möglichkeit zum Üben unter Anleitung eines erfahrenen Sensenlehrers. Außerdem wird vermittelt, wie Sie das Entstehen einer bunten Blumenwiese fördern.

Sensenkurs-2014_2

Kursinhalt:

  • Richtiges Einstellen der Sense
  • Mähtechnik und Müheloses Mähen
  • Sicherheit beim Mähen
  • Beurteilung der Schneide, Wetzen und Dengeln
  • Sensenpflege
  • Wohin mit dem Mähgut?
  • Wiesenökologie und Artenschutz

Das Sensen geht früh morgens besonders leicht. Deshalb bieten wir den Kurs mit einem Frühstück an.
Die Sensen werden vom Kurs bereitgestellt. Sie bekommen Tipps zum Einkauf einer guten Sense.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb empfehlen wir baldiges Anmelden.
Anmeldung per E-mail
Unkostenbeitrag: 15 € je Person
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt gegeben.
Veranstalter: OGV (Obst- und Gartenbauverein) Heumaden mit dem Netzwerk Blühende Landschaft

14. April 2015 von OGV Heumaden
Kategorien: Schnittunterweisung | Schlagwörter: , , | Schreibe einen Kommentar

Blütenrundgang 2015

12. April 2015 von OGV Heumaden
Kategorien: 2015, Allgemein, Blütenrundgang | Schreibe einen Kommentar

Winterschnitt 2015

28. Februar 2015 von OGV Heumaden
Kategorien: 2015, Schnittunterweisung, Winterschnitt | Schreibe einen Kommentar

Fuchsbandwurm

Auf Grund der aktuellem Anfragen, hier noch einmal die Zusammenfassung des damaligen Vortrages, den u.a. der OGV Heumaden organisiert hatte zum Thema Fuchs!

Nach dem Besucherandrang zu unserem Vortrag über den Fuchsbandwurm, wollen wir hier den Interessierten eine schriftliche Zusammenfassung geben.

Nachgewiesene Erkrankungen beim Menschen sind selten.

Jedes Jahr geht bei Naturfreunden, vor allem bei Kräuter- und Beerensammlern wieder die Angst vor dem kleinen Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis leuckert) um. Diese, wie der Name schon sagt, sehr kleine Bandwurmart (Länge knapp 3 mm) lebt im Mitteldarm ihrer Endwirte. Endwirte sind Fuchs, Hund und Katze. Andere Raubtiere (z.B. Marder und Wiesel) scheiden wegen ihres geringen Gehaltes an Taurodesoxycholsäure in der Gallenflüssigkeit als Endwirte aus. Der Fuchsbandwurm hat 4 – 5 Glieder. Das hinterste Glied enthält ca. 300 Eier. Es wird alle zwei Wochen abgestoßen und ausgeschieden. Sogenannte Zwischenwirte für den kleinen Fuchsbandwurm sind Nagetiere (u. a. Mäuse)- wenn sie die ca. 0,03 mm großen Eier mit ihrer Nahrung aufnehmen. Aus dem Darm der kleinen Nager gelangen die Primärlarven des Bandwurms in deren Leber, die sie in 2-3 Monaten wucherungsartig durchsetzen.

Der Infektionskreis schließt sich, wenn eine derartig infizierte Feldmaus einem Fuchs, seltener einer Katze, noch seltener einem Hund zum Opfer fällt und gefressen wird: dann keimen die Finnen aus der Mäuseleber im Darm des Endwirtes zu neuen Geschlechtstieren aus. Der Endwirt wirkt zwar als Ausscheider, erkrankt aber nicht wesentlich an den Parasiten. Dagegen gehen infizierte Mäuse zugrunde.

Mensch und Fuchsbandwurm

Für den Fuchsbandwurm ist der Mensch ein Fehlzwischenwirt: Der Fortpflanzungskreislauf des Bandwurms wird bei ihm unterbrochen. Er kann zwar ( sehr selten) zum Finnenträger werden, nicht aber zum Bandwurmträger, damit auch nicht zum Ausscheider.

Befallen wird die Leber, aber viel weniger heftig als bei Nagetieren. Das Wachstum erfolgt langsam über viele Jahre, kann aber schließlich einen ganzen Leberlappen überschreiten und durch enorme Größenzunahme die gesunde Restleber schwer beeinträchtigen. Glücklicherweise erkrankt nur ein kleinerer Teil der infizierten Menschen: Bei weitem nicht jede Infektion führt zur Echinokokkose. Offensichtlich gibt es beim Menschen mehr oder weniger ausgeprägte Abwehrmechanismen gegen die Fuchsbandwurmeier bzw. die Primärlarven. Darüber hinaus können kleine Leberherde verkalkend abgekapselt werden, ohne wesentlichen Schaden für den Gesamtorganismus.

Diagnose der Fuchsbandwurm-Infektion

Die Symptome sind zunächst uncharakteristisch und gering: Müdigkeit Druck im rechten Oberbauch. Sie sind von anderen Leber- Galle-Erkrankungen zunächst nicht zu unterscheiden. serologisch, mittels spezifischer Blutuntersuchung, kann die Diagnose einer Echinokokkos –Infektion schon frühzeitig und sicher gestellt werden. Mit Ultraschall und Computertomographie lassen sich Befall und Ausdehnung feststellen.

Therapie

Bei nicht allzu ausgedehntem Leberbefall kann die chirurgische Entfernung zu vollständiger Heilung führen. Ansonsten ist kontinuierliche Dauertherapie mit einem ziemlich belastenden Mittel ( Mebendazol ) erforderlich. Allerdings wird der Parasit dadurch nicht abgetötet, aber in seinem Wachstum gehemmt.

Infektionswege

Eine Infektion kann nur über Eier aus den Ausscheidungen aus dem Darm eines fuchsbandwurmtragenden Endwirtes( Fuchs, seltener Katze oder Hund) erfolgen, wenn diese Eier in den Magen-Darm-Trakt des Menschen gelangen. Füchse setzen ihre Losung bevorzugt an exponierten Stellen ab, zur Markierung ihres Territoriums: an umgestürzten Bäumen, Baumstümpfen, herausragenden Steinen, Erderhebungen, Reisighaufen und Kahlstellen.

Kälte und Feuchtigkeit erhalten die Bandwurmeier wochenlang infektionsfähig. Im Sommer, an sonnigen Stellen sterben sie in wenigen Tagen ab. Die Hauptmasse der Eier bleibt in der sichtbaren Losung. Jedoch können einzelne Eier von Insekten oder Schnecken verschleppt werden – oder sogar mit der Luft verweht werden. Der letztgenannte Infektionsweg, ist extrem unwahrscheinlich, zumal direktes Sonnenlicht die Keime in Stunden inaktiviert. Bei Temperaturen über 70 ° C gehen die Keime zugrunde, schon über 50 ° C in weniger als einer Stunde. Der Infektionsweg über Wildkräuter, Beeren oder Fallobst ist zwar möglich aber bisher unbewiesen. Niedrigwachsende Pflanzen von schattigen Waldrändern sollten aber gemieden werden. Angst ist ebenso ungünstig wie bedenkenloser Leichtsinn. Zudem verfügt der Mensch über Abwehrmechanismen gegen den Fuchsbandwurm, die allerdings nicht ganz sicher sind. Daher sind Erkrankungen durch den Fuchsbandwurm zwar nicht sicher auszuschließen, aber zum Glück doch sehr selten.

Der Tipp den wir nach diesem Vortrag geben können ist: sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt und weisen Sie ihn darauf hin, dass Sie zum gefährdeten Personenkreis gehören weil Sie Ihren Salat und Ihre Erdbeeren aus dem Garten ungekocht essen.

20. Mai 2014 von OGV Heumaden
Kategorien: Allgemein, Fachbeitrag | Schlagwörter: , , , , , | Kommentare deaktiviert für Fuchsbandwurm

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